25 Jahre Ringvorlesung des Instituts für Germanistik Feuer, Wasser, Erde, Luft oder: Im Element der Literatur
Das Institut für Germanistik der TU Braunschweig führt in regelmäßigen Abständen eine Ringvorlesung durch, die aktuellen Themen und Forschungsfragen gewidmet ist. Die einzelnen Vorträge der Ringvorlesung sind öffentlich und können auch einzeln besucht werden. Sie sind im besten Sinn populärwissenschaftlich, also so konzipiert, dass sie ohne besondere Fachkenntnisse verständlich und zugleich wissenschaftlich fundiert sind. Das 25.- Jährige Jubiläum widmet sich dem Thema Feuer, Wasser, Erde Luft oder: Im Element der Literatur.
Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft spielen seit der Antike eine wichtige Rolle in der Literatur und dienen als symbolische Ordnungssysteme. Sie stehen nicht nur für Naturerscheinungen, sondern auch für grundlegende menschliche Erfahrungen und Emotionen.
Feuer kann sowohl Zerstörung als auch Erneuerung verkörpern und literarisch für Leidenschaft, Erkenntnis oder radikale Veränderung stehen. Wasser symbolisiert häufig Wandel, Tiefe und fluide Übergänge, etwa zwischen Leben und Tod oder Bewusstsein und Unterbewusstsein. Erde steht oft für Stabilität, Herkunft und Vergänglichkeit und kann als Sinnbild für Verwurzelung und Körperlichkeit Verwendung finden. Luft ist meist mit Freiheit, (dem Heiligen) Geist und dem Flüchtigen verbunden und vermag als Symbol für das Gedankliche und Unsichtbare zu fungieren.
In ihrer Gesamtheit ermöglichen die vier Elemente eine poetische Strukturierung der Welt, durch die Literatur komplexe äußere und innere Prozesse anschaulich darstellt und existenzielle Fragen thematisiert. In unserer Jubiläums-Ringvorlesung wird diesen Phänomenen durch eine Vielzahl von Gästen und Braunschweiger Kolleg*innen kaleidoskopisch nachgespürt und eine Literaturgeschichte im Zeichen der Elemente skizziert.
Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft spielen seit der Antike eine wichtige Rolle in der Literatur und dienen als symbolische Ordnungssysteme. Sie stehen nicht nur für Naturerscheinungen, sondern auch für grundlegende menschliche Erfahrungen und Emotionen.
Feuer kann sowohl Zerstörung als auch Erneuerung verkörpern und literarisch für Leidenschaft, Erkenntnis oder radikale Veränderung stehen. Wasser symbolisiert häufig Wandel, Tiefe und fluide Übergänge, etwa zwischen Leben und Tod oder Bewusstsein und Unterbewusstsein. Erde steht oft für Stabilität, Herkunft und Vergänglichkeit und kann als Sinnbild für Verwurzelung und Körperlichkeit Verwendung finden. Luft ist meist mit Freiheit, (dem Heiligen) Geist und dem Flüchtigen verbunden und vermag als Symbol für das Gedankliche und Unsichtbare zu fungieren.
In ihrer Gesamtheit ermöglichen die vier Elemente eine poetische Strukturierung der Welt, durch die Literatur komplexe äußere und innere Prozesse anschaulich darstellt und existenzielle Fragen thematisiert. In unserer Jubiläums-Ringvorlesung wird diesen Phänomenen durch eine Vielzahl von Gästen und Braunschweiger Kolleg*innen kaleidoskopisch nachgespürt und eine Literaturgeschichte im Zeichen der Elemente skizziert.
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