Die Bibliothek des Geistlichen Ministeriums
Auf Anregung des Theologen und damaligen Stadtsuperintendenten Martin Chemnitz wurde im Jahr 1570 eine Bibliothek zum Gebrauch des "Geistlichen Ministeriums", der Gesamtvertretung der Braunschweiger Pfarrerschaft, eingerichtet. Der Bestand wuchs vor allem durch Geschenke, außerdem war jeder Braunschweiger Pfarrer verpflichtet, mindestens ein Buch zu spenden. Im 19. Jahrhundert wurde die Bibliothek schließlich von der Stadt übernommen und bildete einen Grundstock der 1861 gegründeten Stadtbibliothek. Die Sammlung umfasst rund 3.500 Bände des 16. bis 18. Jahrhunderts. Es handelt sich vor allem um theologische Literatur, aber auch historische, philologische und naturwissenschaftliche Werke sind enthalten. Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl.
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