INDUSTRIEKULTUR verführt | Die Brumme-Siedlung in Bienrode

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Wie auf den Resten einer demontierten Rüstungsfabrik neues Leben entstand, lässt sich in der so genannten „Brumme-Siedlung“ in Bienrode entdecken. Der Rundgang durchmisst den Zeitraum 1937-1974: vom Aufbau einer Flugzeugproduktion für die nationalsozialistischen Kriegsziele bis zum Schlussspurt der Gemeinde vor der ungewollten Eingemeindung zur Stadt Braunschweig.
In wechselnden Perspektiven beleuchtet Uwe Day den mühevollen Weg vom kleinen Bauern- und Handwerkerdorf mit einer benachbarten Luftwaffenschmiede zu einer wirtschaftlich kraftvollen Großgemeinde mit mehr als 2.000 Einwohnern.
Dabei erfahren die Teilnehmer, warum sich das Dorf vom Steuerreichtum in der NS-Zeit wenig kaufen konnte, welche Goldgräberstimmung „Schrott“ in den Nachkriegsjahren auslöste, weshalb der Gemeinderat „Luther&Jordan“ zu enteignen versuchte, wie mit Hilfe der katholischen Kirche Bienrodes Weg in die Zukunft freigemacht wurde, welche Rolle ein Braunschweiger Architekt und Siedlungsplaner dabei spielte und welche zeittypischen sozial-ästhetischen Muster in der Siedlungsplanung und den Bau- und Wohnstilen zum Ausdruck kamen, welches „Gold“ dafür aus den sandigen Böden der ehemaligen Spargelfelder gefördert werden musste und wie die Entstehung des neuen Ortsteiles auf die Modernisierung des Ursprungsdorfes zurückwirkte.

Leitung: Uwe Day

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Gut zu wissen

Preisinformationen

Eintritt frei

Kontakt

Brumme-Siedlung Bienrode
Waggumer Straße/Ecke Pappelallee
38110 Braunschweig

Lizenz (Stammdaten)

Verein Forum Industriekultur
Lizenz: Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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Brumme-Siedlung Bienrode
Waggumer Straße/Ecke Pappelallee
38110 Braunschweig

Veranstalter

Verein Forum Industriekultur
In den Springäckern 66
38126 Braunschweig