Das Niedersächsische Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel, bietet aus diesem Anlass Gelegenheit, die sogenannte Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu aus dem Jahr 972 zu sehen. Theophanu kam als Griechin im Alter von zwölf oder dreizehn Jahren nach Norddeutschland, in eine für sie völlig fremde Umgebung. Weder verstand sie anfänglich die Sprache noch waren ihr die Sitten vertraut. Nach Meinungen in ihrer Heimatstadt Konstantinopel kleideten die Menschen in Deutschland sich in Tierfelle, während die Bewohner der Metropole am Bosporus das Exklusivrecht auf purpurgefärbte Seide besaßen. Theophanu wusste sich jedoch zu behaupten und wurde, als sie die Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn Otto III. führte, zu einer erfolgreichen Herrscherin. Neben der Heiratsurkunde werden auch andere Urkunden des sächsischen Kaiserhauses präsentiert. Der Unterschied gewöhnlicher Königsurkunden zur prunkvoll gemalten Heiratsurkunde wird dabei augenfällig.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Eignung
Schlechtwetterangebot
Kontakt
In der Nähe





