Vortrag „Der Wolfe Creek Krater und die Regenbogenschlange“

Vortrag, Diskussion, Lesung sonstige
Im Rahmen der Sonderausstellung „Songlines – Wanderungen im australischen Outback“ lädt das Historische Museum Schloss Gifhorn am Mittwoch, 1. April 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag in die Kasematte ein, der den Blick in die Tiefen der Erdgeschichte öffnet.

Die Sonderausstellung präsentiert u.a. Aufnahmen des Wolfe-Creek-Kraters in Westaustralien – einer gewaltigen Impaktstruktur, die vor rund 100.000 Jahren durch den Einschlag eines etwa 15 Meter großen Meteoriten entstand. Eine ergänzende Vitrine, gestaltet von Rainer Bartoschewitz von der Geowissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Museums- und Heimatvereins Gifhorn e. V., macht die Entstehung dieses außergewöhnlichen Kraters anschaulich nachvollziehbar. Gezeigt werden sowohl stark veränderte irdische Gesteine, die beim Einschlag aus dem Krater geschleudert wurden, als auch originale Meteoritenfragmente des kosmischen Körpers.

Der Wolfe-Creek-Krater ist der zweitgrößte Meteoritenkrater weltweit, in dem Überreste eines Meteoriten gefunden wurden. Für die Djaru-Aborigines trägt er den Namen „Kandimalal“ – ein Ort, an dem in ihrer Traumzeit-Erzählung eine mächtige Regenbogenschlange aus dem Boden aufstieg.

Im Vortrag an diesem Abend wird Bartoschewitz sowohl die wissenschaftlichen Hintergründe zur Entstehung des Kraters beleuchten als auch die kulturelle Bedeutung der Regenbogenschlange in den Geschichten der Djaru erläutern.

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Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Kontakt

Historisches Museum Schloß Gifhorn
Schlossplatz 1
38518 Gifhorn

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