Wolfenbütteler Strafgefangene in der Gifhorner Torfindustrie
Wie in ganz Deutschland gab es im Wolfenbütteler Strafgefängnis nach dem Ende des 2. Weltkriegs sowohl Brüche als auch Kontinuitäten zur NS-Zeit. Bereits kurz nach Kriegsende wurden die Wolfenbütteler Strafgefangenen, die nicht von den Alliierten freigelassen wurden, erneut zur Arbeit herangezogen. In den Jahren 1946 bis 1948/49 arbeiteten sie beispielweise in der Gifhorner Torfindustrie unter weiterhin katastrophalen Verhältnissen. Dabei kam es immer wieder zu Todesfällen unter den meist jungen Gefangenen, die größtenteils wegen Kleinigkeiten verurteilt und inhaftiert worden waren.
Anhand von einzelnen biographischen Beispielen verdeutlicht Prof. Dr. Manfred Grieger (Georg-August-Universität Göttingen) in seinem Vortrag diese Kontinuität in der Arbeit der Strafgefangenen und geht der Frage nach, wie mit diesen Ereignissen in der Nachkriegszeit umgegangen wurde.
Anhand von einzelnen biographischen Beispielen verdeutlicht Prof. Dr. Manfred Grieger (Georg-August-Universität Göttingen) in seinem Vortrag diese Kontinuität in der Arbeit der Strafgefangenen und geht der Frage nach, wie mit diesen Ereignissen in der Nachkriegszeit umgegangen wurde.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Eignung
Zielgruppe Erwachsene
für Individualgäste
Sprachkenntnisse
- Deutsch
Preisinformationen
kostenfrei
Veranstaltungsort
Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel
Am Herzogtore 1338300 WolfenbüttelLizenz (Stammdaten)
Lisanne Schmitz







