Gespräch und Diskussion „Von Olympia München 1972 bis zum 7. Oktober: Terror gegen Israel und jüdisches Leben – Hintergründe und Konsequenzen“ im Rahmen der Sonderausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“
Auf den Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September 1972 war die Bundesrepublik nicht vorbereitet. Die Aufarbeitung dieses Verbrechens, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden, sowie die Frage, wie es zu dem Attentat kommen konnte, beschäftigen Historikerinnen und Historiker bis heute.
Terroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie gegen israelische und jüdische Einrichtungen haben seither nicht aufgehört. Nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erleben wir in Deutschland und weltweit eine Welle von antisemitischer und antiisraelischer Gewalt, die grundlegende Fragen an unsere Gesellschaft und unsere Demokratie aufwirft.
Ausgehend von den Ereignissen in München 1972, beleuchtet die Veranstaltung mit dem Historiker Sven-Felix Kellerhoff und zwei Zeitzeug:innen des Olympia-Attentats die Hintergründe und Konsequenzen im Umgang mit terroristischer Gewalt gegen Israel und jüdisches Leben.
Sven-Felix Kellerhoff ist u.a. Autor des Buches „Anschlag auf Olympia - was 1972 in München wirklich geschah“.
Als Zeitzeug:innen berichten über die Ereignisse Renate Wagner-Redding und Shlomo Levy. Renate Wagner-Redding, langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, war bei den Olympischen Spielen 1972 für die israelische Mannschaft als Fernmelde-assistentin eingesetzt und konnte die Verhandlungen mit den Terroristen persönlich verfolgen.
Shlomo Levy war als Betreuer und Dolmetscher der israelischen Olympiamannschaft Augenzeuge des Anschlags. Er wird aus Israel anreisen, wo er in der Nähe der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon lebt.
Moderation: Kerstin Schirbel, Vorsitzende Deutsch-Israelische Gesellschaft, AG Braunschweig, Dr. Peter Joch, Direktor Städtische Museen Braunschweig
Terroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie gegen israelische und jüdische Einrichtungen haben seither nicht aufgehört. Nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erleben wir in Deutschland und weltweit eine Welle von antisemitischer und antiisraelischer Gewalt, die grundlegende Fragen an unsere Gesellschaft und unsere Demokratie aufwirft.
Ausgehend von den Ereignissen in München 1972, beleuchtet die Veranstaltung mit dem Historiker Sven-Felix Kellerhoff und zwei Zeitzeug:innen des Olympia-Attentats die Hintergründe und Konsequenzen im Umgang mit terroristischer Gewalt gegen Israel und jüdisches Leben.
Sven-Felix Kellerhoff ist u.a. Autor des Buches „Anschlag auf Olympia - was 1972 in München wirklich geschah“.
Als Zeitzeug:innen berichten über die Ereignisse Renate Wagner-Redding und Shlomo Levy. Renate Wagner-Redding, langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, war bei den Olympischen Spielen 1972 für die israelische Mannschaft als Fernmelde-assistentin eingesetzt und konnte die Verhandlungen mit den Terroristen persönlich verfolgen.
Shlomo Levy war als Betreuer und Dolmetscher der israelischen Olympiamannschaft Augenzeuge des Anschlags. Er wird aus Israel anreisen, wo er in der Nähe der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon lebt.
Moderation: Kerstin Schirbel, Vorsitzende Deutsch-Israelische Gesellschaft, AG Braunschweig, Dr. Peter Joch, Direktor Städtische Museen Braunschweig
Terminübersicht
Gut zu wissen
Eignung
Schlechtwetterangebot
Preisinformationen
kostenfrei
Eintritt freiVeranstaltungsort
Städtisches Museum Braunschweig
Steintorwall 1438100 BraunschweigLizenz (Stammdaten)
Annika Hille







