Vortrag über das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland im Rahmen der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“

  • Vortrag, Diskussion, Lesung sonstige
Das in Heidelberg ansässige, 1987 gegründete Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland ist eine Einrichtung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Archiv ist die bedeutendste Institution für die Dokumentation der jüngeren und jüngsten Geschichte des Judentums in Deutschland. Es sammelt Materialien zur Geschichte jüdischer Gemeinden, Institutionen und einzelner Persönlichkeiten.
Der Leiter des Zentralarchivs Dr. Jens Hoppe berichtet in seinem Vortrag über die Geschichte der Einrichtung. Er stellt wichtige Archivbestände wie die Akten des in Berlin beheimateten Zentralrats der Juden in Deutschland oder auch überraschende, bislang wenig bekannte Bestände aus jüdischen Gemeinden vor. Dr. Hoppe erläutert auch die Zukunftsperspektiven des Archivs im digitalen Zeitalter. Der Vortrag gewährt so einen Blick hinter die Kulissen der Institution, die als das Gedächtnis des Judentums in Deutschland schlechthin gilt. Archiv klingt zunächst nach Protokollen der Vergangenheit. Dr. Hoppe zeigt, wie lebendig sein Haus Geschichte werden lässt.

Die Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ entstand in enger Kooperation mit dem Zentralrat. Sie ist deutschlandweit die einzige zum Thema. Die Schau ist noch bis zum 20.9.2026 im Haus am Löwenwall zu sehen.

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Veranstaltungsort

Städtisches Museum Braunschweig
Steintorwall 14
38100 Braunschweig