Das Kirchenasyl ist tief in der christlichen Tradition verwurzelt. Bereits im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bot die Kirche Schutz für Menschen, die vor Verfolgung, Gewalt oder ungerechten Strafen flohen. Heute ist es eine Praxis, bei der Kirchen Menschen Schutz vor Abschiebung oder Ausweisung gewähren, indem sie sie vorübergehend in ihren Räumen aufnehmen.
Die Problematik dabei liegt darin, dass das Kirchenasyl in Deutschland rechtlich umstritten ist. Einerseits sehen viele Menschen darin eine humanitäre und moralische Verpflichtung, Menschen in Not zu helfen. Andererseits argumentieren Kritiker, dass das Kirchenasyl das staatliche Recht unterläuft und die Einhaltung der Einwanderungs- und Asylgesetze erschwert.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Justiz sehen das Kirchenasyl oft als illegal an, weil es die rechtliche Ordnung untergräbt.
Diese ethischen, rechtlichen und politischen Fragen wollen wir mit führenden Experten diskutieren und in den größeren Kontext der Migration einordnen.
Referenten:
Franz-Wilhelm Dollinger, Richter am Bundesverwaltungsgericht Leipzig,
Pastor Sven Quittkat, Dachstiftung Diakonie, Hannover
Die Problematik dabei liegt darin, dass das Kirchenasyl in Deutschland rechtlich umstritten ist. Einerseits sehen viele Menschen darin eine humanitäre und moralische Verpflichtung, Menschen in Not zu helfen. Andererseits argumentieren Kritiker, dass das Kirchenasyl das staatliche Recht unterläuft und die Einhaltung der Einwanderungs- und Asylgesetze erschwert.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Justiz sehen das Kirchenasyl oft als illegal an, weil es die rechtliche Ordnung untergräbt.
Diese ethischen, rechtlichen und politischen Fragen wollen wir mit führenden Experten diskutieren und in den größeren Kontext der Migration einordnen.
Referenten:
Franz-Wilhelm Dollinger, Richter am Bundesverwaltungsgericht Leipzig,
Pastor Sven Quittkat, Dachstiftung Diakonie, Hannover
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