„Jogginghose die eine in Pink“
Lyrik im Lichthof. Lesung und Gespräch mit Esther Dischereit
Esther Dischereit gilt als wichtige Stimme unter den Nachkommen der Shoa. Sie ist Lyrikerin, schreibt Prosa, Essays, auch journalistische Texte und ist Autorin von Theater- und Hörstücken. In ihren Gedichten thematisiert sie Klage und Anklage – wie in den Klageliedern, gewidmet den Opfern und Überlebenden der NSU-Mordserie. „Blumen für Otello Über die Verbrechen von Jena“. Über die Einsamkeit eines Mannes, der auf einem Marktplatz vor aller Augen stirbt, während zwei Polizisten ihn in Bauchlage halten, „In Memoriam Ante P.“, über einen Drahtbügel, den protestierende Frauen zeigen. Wir lesen von einer grünstichigen Rose und einer Frau in pinkfarbener Hose. Dischereits lyrische Form ist häufig ein verknapptes Sprechen, die Überlappung des Alltäglichen und singulär Erfahrenen mit politischer Gegenwart und nicht vergehenden Vergangenheiten. Die abrupte Unterbrechung und immer wieder das Nicht-Gesprochene, das Ausgelassene sind nicht nur Thema, sondern auch poetische Ausdrucksform.
Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn. Der Braunschweiger Germanist ist Präsident des Israel Jacobson Netzwerks.
Die Veranstaltung wird von der Stadt Braunschweig gefördert und ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ sowie der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2026.
Esther Dischereit gilt als wichtige Stimme unter den Nachkommen der Shoa. Sie ist Lyrikerin, schreibt Prosa, Essays, auch journalistische Texte und ist Autorin von Theater- und Hörstücken. In ihren Gedichten thematisiert sie Klage und Anklage – wie in den Klageliedern, gewidmet den Opfern und Überlebenden der NSU-Mordserie. „Blumen für Otello Über die Verbrechen von Jena“. Über die Einsamkeit eines Mannes, der auf einem Marktplatz vor aller Augen stirbt, während zwei Polizisten ihn in Bauchlage halten, „In Memoriam Ante P.“, über einen Drahtbügel, den protestierende Frauen zeigen. Wir lesen von einer grünstichigen Rose und einer Frau in pinkfarbener Hose. Dischereits lyrische Form ist häufig ein verknapptes Sprechen, die Überlappung des Alltäglichen und singulär Erfahrenen mit politischer Gegenwart und nicht vergehenden Vergangenheiten. Die abrupte Unterbrechung und immer wieder das Nicht-Gesprochene, das Ausgelassene sind nicht nur Thema, sondern auch poetische Ausdrucksform.
Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn. Der Braunschweiger Germanist ist Präsident des Israel Jacobson Netzwerks.
Die Veranstaltung wird von der Stadt Braunschweig gefördert und ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ sowie der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2026.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
kostenfrei
Eintritt frei
Veranstaltungsort
Städtisches Museum Braunschweig
Steintorwall 14
38100 Braunschweig
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